Ruine Prandegg

Die Ruine Prandegg ist wegen ihrer romantischen Hochlage ein empfehlenswertes Ausflugsziel. Majestätisch blickt das greise Bauwerk über das Aisttal auf den Ausgangspunkt Gutau. Wegen ihrer Grundrißlage von 150 Metern zählt Prandegg zu den größten Burgen unseres Landes. Ihre Bodenfläche beträgt 2435 Quadratmeter. Die Ruine zeigt noch den normalen Turmeingang, nach der Durchfahrtshalle folgt ein langgestreckter Hof mit Resten des ehemaligen Wirtschaftsgebäudes. Vor dem Palas sind vier kleine Räume, hinter dem Palas stößt man auf die ehemalige Burgkapelle mit Resten des Kreuzrippengewölbes und der Sakramentennische. Durch einen Rundbogen gelangt man in einen kleinen Hof.

Als erster Besitzer der Burg wird um das Jahr 1237 Ruger der Prandtner erwähnt. Die Prandtner stammen aus Niederösterreich. Um diese Zeit gehörte Prandegg zu Regensburg. Von den bekanntesten Besitzern werden genannt: 1642 Siegmund von Salzburg. Eine Vereinigung Prandegg mit Schloß Habichriegel bei Zell erfolgte 1596. Seit 1901 ist Prandegg im Besitz des Herzogs von Sachsen-Coburg. Im Jahre 1750 begann die einst so schöne Hochburg zu verfallen.