Betriebsbaugebiet „Mayrhöhe“ - Information

Die Marktgemeinde Gutau bemüht sich schon seit Jahren, geeignete und verfügbare Flächen für die Standortsicherung von Gutauer Betrieben mit ihren Arbeitsplätzen zu finden.
Diesbezüglich gab es Kontakte mit den verantwortlichen Stellen der OÖ Landesregierung und die Ausarbeitung möglicher Standorte mit unserem Ortsplaner.
Unsere topografische Lage und die eingeschränkte Verfügbarkeit von Grundstücken erschweren die Lösung dieser wichtigen Frage.
Betriebsstandorte in einer Gemeinde bieten nicht nur Arbeitsplätze vor Ort, sie stärken die Einnahmen der Gemeinde, ein wichtiger Punkt in der Finanzierung von Gemeindeprojekten. Die Firmen fördern sehr häufig unser aktives Vereinsleben.
Daher ist es eine legitime, ja ursächliche Aufgabe, des Gemeinderates, derartige Problemstellungen aktiv zu bearbeiten.
Die Projektidee der Gemeinde ist, ein Kooperationsprojekt möglicher Firmen zu entwickeln.  
Zusammenarbeit könnte so zu einer Stärke in der wirtschaftlichen Entwicklung werden.

Im konkreten Fall geht es um eine Überprüfung der Möglichkeit einer Umsetzung.
Uns ist allen bewusst, dass es sich hier um eine herausfordernde Fragestellung handelt. Auch uns die Bedeutung der ländlichen Strukturen bewußt und wichtig.
Daher ist, in Absprache mit den maßgebenden Stellen des Landes, die Einleitung eines Verfahrens gestartet worden. Auf diese Weise erhält die Gemeinde die sachliche Aufarbeitung der rechtlich relevanten Stellungnahmen der einzelnen Fachabteilungen (Raumordnung, Naturschutz, Umweltanwaltschaft, Forst, Verkehr, Landwirtschaft, Wasserbau usw. ).
Zugleich haben die betroffenen Anrainer die Gelegenheit ihre Stellungnahmen schriftlich abzugeben. Davon wurde gut Gebrauch gemacht.
Uns ist natürlich wichtig, die Meinung und Bedenken der betroffenen Anrainer, Nachbarn und der interessierten Bevölkerung zu kennen.

Am 27. Februar 2020 wird der zuständige Bau- und Planungsausschuss die Stellungnahmen der Behörden und Anrainer behandeln und die weitere Vorgangsweise abstimmen.
Das Ergebnis wird in einer entsprechenden Form der Öffentlichkeit präsentiert.
Der Dialog war immer eingeplant. Nur haben wir diesen Dialog vor der Einleitung des Verfahrens nicht gewählt, da uns dafür die fachlichen und sachlichen Grundlagen gefehlt haben.

Die Einleitung dieser Projektidee, wurde erst durch die Verfügbarkeit der Gründe möglich. Es handelt sich hier um ein Gemeindeprojekt und um kein Privatprojekt der Grundbesitzer.
Diese Tatsche war ein klarer Sachverhalt und Bedingung beim einstimmigen Beschluss im Gemeinderat zur Einleitung des Verfahrens.´