Pfarrkirche

Die Kirche war ursprünglich „der allerheiligsten Mutter Gottes und immerwährenden Jungfrau Maria“ geweiht. Nach 1261 wurde St. Ägidius Kirchenpatron (St. Ägidius wirkte um 700 in der Provence; er ist in St. Gilles im Mündungsgebiet der Rhone begraben. Er wird immer mit der Hirschkuh zusammen dargestellt: im Wappen von St. Gilles ebenso wie im Marktwappen von Gutau und auf dem Hochaltarbild). Um 1400 erfolgte ein größerer Um- und Zubau: Der heutige gotische Chorbau und die danebenliegende einfache Kapelle (heute Taufkapelle) entstanden, ebenso die spitzbogigen Portale. Um 1500 entstand die reichgeschmückte spätgotische Umrahmung der Sakristeitür. 1510 wurde abermals ein größerer Umbau abgeschlossen.

Die reich geschnitzten Tore stammen aus dem Jahre 1961. Die Orgel baute Radetzky in seiner Kremser Werkstätte 1972. Die letzte große Renovierung 1980 (1 Jahr vor der 850 Jahrfeier der Kirchweihe von Gutau) brachte neben elektrischer Fußbodenheizung und neuen Kirchenstühlen, die in einem Mittelblock aufgestellt wurden, Volksaltar, Ambo und Taufbecken von Bildhauer Dimmel, das Hl. Geist-Fenster in der Taufkapelle von Prof.Kolbitsch, beide Künstler aus Linz. Die Kreuzwegbilder im Nazarenerstil des frühen 19. Jahrhunderts wurden aus den neugotischen Rahmen genommen und an der Nordseite im Block angebracht.

Nähere Infos finden Sie auf der Seite der Pfarre Gutau.