Färbermuseum Gutau rüstet sich für die neue Saison

Das Team des Färbermuseums Gutau nützt die Zeit, in der das Museum wegen der Pandemie geschlossen bleiben muss, um sich fit für die kommende Museumssaison zu machen.

Im Erdgeschoß des denkmalgeschützten Färberhauses wurde eine Fußbodenheizung eingebaut und die Räumlichkeiten barrierefrei zugänglich gemacht. „Die Fußbodenheizung wird an eine bestehende Solaranlage angeschlossen, die seit mehr als 20 Jahren eine Sockelheizung mit Wärme versorgt um die Mauern trocken zu halten“, erklärt Alfred Atteneder, Obmann Verein Färbermuseum Gutau.

Museum um zwei Räume erweitert
Finanziert werden diese Investitionen überwiegend durch ein Interreg-Projekt, welches mit Partnern aus Tschechien und Niederösterreich abgewickelt wird. Im Rahmen dieses Projektes gibt es auch einen kulturellen Austausch mit Kultureinrichtungen und Färbern aus Tschechien, der durch die Pandemie derzeit nur eingeschränkt und nur virtuell durchgeführt werden kann.

Nachdem das Färberhaus zu Jahresbeginn durch die Gemeinde Gutau aus Privatbesitz angekauft wurde, kann das Färbermuseum im Erdgeschoss um zwei Räume erweitert werden.

Aktivprogramm für Kinder und Jugendliche
Mit einer neuen Konzeption wird die Ausstellung erweitert und die gesamte Modelsammlung des Museums den Besuchern zugänglich gemacht. Für Kinder und Jugendliche wird ein Vermittlungsraum eingerichtet, in dem ein Aktivprogramm angeboten wird. Kindergärten und Schulklassen können sich neben dem Besuch im Museum auch aktiv betätigen und mit Originalmodeln Textilien und mitgebrachte T-Shirts bedrucken.

„Die Kulturvermittler des Färbermuseums freuen sich, bald wieder die Türen öffnen zu können und gemeinsam mit vielen interessierten Menschen die Geheimnisse des Blaudrucks und der Färbung mit Indigo erkunden zu können“, sagt Atteneder im Namen des gesamten Teams.